Licht im Glas

Installation von Tod und Neuem Leben

 

Glas ist ein fester, durchscheinender Stoff, der aus glutflüssiger Schmelze erstarrt.

Je nach Zusammensetzung sind die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Glases verschieden. Die der Zerbrechlichkeit jedoch ist den Gläsern gemein.

Eine Eigenschaft, die es mit dem Leben teilt. Es ist empfindsam, fragil und

verletzlich. In diesem Sinne eignet sich das Glas als Werkstoff, um sich in

künstlerischer Perspektive mit Leben und Tod auseinanderzusetzen. Die

Teilnehmenden sind dazu eingeladen ihr eigenes Verhältnis von Tod und Neuem Leben zu ergründen und im Medium des Glases abzubilden. In der Veranstaltung „Am Ende der Tod?“ wird es Berichte aus der Sterbe- und Trauerbegleitung eines ambulanten und stationären Hospizdienstes geben. Persönliche Erfahrungen können eingebracht und gemeinsam besprochen werden können. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt. Der November ist der Totenmonat und zugleich der letzte des Kirchenjahres. Dieses beginnt wieder im Dezember mit der Veranstaltung „Nimm das Leben – ergreife es – lebe!“ Hier wird es Einblicke in die Tätigkeit der Telefonseelsorge sowie in das Leben eines Menschen mit transplantierter Lunge geben. Die Teilnehmenden haben den Raum sich über die Eindrücke auszutauschen

und sich zu fragen „Was ist leben für mich?“. An diesem Tag können sich auch Besucher des Weihnachtsmarktes an der Glasarbeit beteiligen. Den Abschluss des Doppelprojektes bildet eine Singstunde.