Wednesday for future - Tuesday for future

 

Wednesday und Tuesday for Future - diese Veranstaltungsnamen erinnern

zwangsläufig an die gegenwärtige Fridays for Future-Bewegung. Die von

Schülerinnen, Schülern und Studierenden international organisierte Klimastreik Bewegung fordert von der Politik, den Klimaschutz als „Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts“, endlich gerecht zu werden. Doch nicht nur der Planet leidet unter dem Benehmen seiner Bewohner, sondern auch Menschen leiden unter dem Umgang der Menschen miteinander. Vorurteile, Benachteiligung und Diskriminierung sind in den Alltag vieler vorgedrungen, so dass sich Migranten und Flüchtlinge um ihre Zukunft sorgen. Einige fragen sich vielleicht „Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything do save that [my] future?“ (Greta Thunberg). Das Programm des Wednesday und Tuesday for Future Projektes schafft den Raum zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit der o.g. Problematik. Zum einen sind Schülerinnen und Schüler in beiden

Veranstaltungen dazu eingeladen Audiodateien aufzunehmen und zu einem

Klangtisch der Migration des Raumes Neuzelle zu verarbeiten. Im ersten Workshop am 20. November 2019 wird es zudem einen Diskussionsbeitrag zum Verhältnis der Natur zum Menschen in den ehemals deutschen Kolonien sowie einen Workshop zur Frau im Islam geben. Vorgestellt werden Stereotypen und Vorurteile, mit denen islamische Frauen konfrontiert werden. Im zweiten Projektteil am 10. Dezember 2019 wird es neben der Erstellung des Klangtisches einen Workshop zum Phänomen

der Translokalität geben. In diesem wird ein Bezug zwischen der ständigen

Bewegung eines Bevölkerungsteils der Subsahara und dem Pendeln hiesiger

Arbeiter hergestellt. Im Anschluss findet ein öffentliches Gesprächskonzert mit dem

Flötist Roberto Fabbriciano aus Florenz statt, indem Schülerinnen und Schüler selbst

geschriebene Fürbitten zwischen den Stücken verlesen. Wednesday und Tuesday

for Future – für eine Zukunft des humanen Miteianders.